ERSTER EINBLICK IN DIE DATEN UND ERGEBNISSE DER FPPBM – STUDIE

(Fragebogen zu psychologischen und psychovegetativen Beschwerden durch die aktuellen Mund-Nasenschutz-Verordnungen)
10.07.2020

1.010 Fragebögen wurden inzwischen vollständig anonymisiert in die statistische Verarbeitung eingespeist.
Population: Bei den Teilnehmern handelt es sich um Personen, die sich durch die Mund-Nasenschutz-Pflicht belastet fühlen.

DER SCHWERPUNKT DER DATENERHEBUNG LIEGT BEWUSST AUF BAYERN.

DIE DIESEN SCHWERPUNKT ERGÄNZENDE DEUTSCHLANDWEITE TEILNAHME SPIEGELT DAS EINWOHNERVERHÄLTNIS DER WEITEREN BUNDESLÄNDER ANNÄHERND REPRÄSENTATIV WIDER:

Balkendiagramm 1: Prozentuale Verteilung der Studienteilnehmer nach Bundesländern.
Abkürzungen: BY:  Bayern, BW: Baden-Württemberg, B:  Berlin, BB:  Brandenburg, HB:  Bremen, HH:  Hamburg, H:  Hessen, MV:  Mecklenburg-Vorpommern, NI:   Niedersachsen, NW: Nordrhein-Westfalen, R:  Rheinland-Pfalz, SL:  Saarland, SN:  Sachsen, ST:  Sachsen-Anhalt, SH:  Schleswig-Holstein, TH:  Thüringen.

AUCH DIE ALTERSVERTEILUNG ERREICHT AUSREICHEND ANNÄHERNDE REPRÄSENTATIVITÄT:

Balkendiagramm 2: Prozentuale Verteilung der Studienteilnehmer nach Altersgruppen.
Altersgruppen: 1: bis 25 Jahre, 2: 26-30 J., 3: 31-35 J., 4: 36-40 J., 5: 41-45 J., 6: 46-50 J., 7: 51-55 J.,
8: 56-60 J., 9: 61-65 J., 10:66-70 J., 11:71-75 J., 12:76J+.

VON DEN 1.010 STUDIENTEILNEHMERN SEHEN MEHR ALS 98% DEN MUND-NASEN-SCHUTZ (MNS) AKTUELL NICHT ALS NOTWENDIGEN SCHUTZ AN, SONDERN ALS „(EHER) ÜBERTRIEBEN“:

Balkendiagramm 3: Prozentuale Verteilung der Antworten der Studienteilnehmer zur Frage der aktuellen Betrachtung des MNS als notwendigen Schutz bzw. als Übertreibung.

EINES DER EKLATANTESTEN, WEIL BESORGNIS ERREGENDSTEN ERGEBNISSES DIESER STUDIE IST:

RUND 65% DER STUDIENTEILNEHMER ERLEIDEN BEREITS JETZT SCHWERE FOLGEN DER MNS-VERORDNUNGEN:*

Balkendiagramm 4: Prozentuale Verteilung der Angaben der Studienteilnehmer zu den bereits selbst erlebten Folgen der MNS-Verordnung.


* Erläuterung zum Konzept „schwere Folgen“:

Als schwer eingestuft wurden von der Studienleiterin primär jene Folgen, die diese Bereiche betreffen:

  • deutlich reduzierte soziale Teilhabe an der Gesellschaft durch bewusste aversionsbedingte Vermeidung von Orten mit Maskenpflicht wie Kultureinrichtungen, Gottesdienste, Restaurantbesuche, Einkäufe vor Ort bzw. im Inland, Nutzung des ÖPNV, Tierarztbesuche oder gar weitgehende Vermeidung des Verlassens des Hauses;

  • MNS-bedingte soziale Distanzierung über das offiziell gebotene Maß hinaus / deutliche Reduzierung oder gar Vermeidung sozialer Kontakte bis hin zu erlebter Isolation, wiederkehrende Streitigkeiten / soziale Spannungen, soziale Ächtung und Ausgrenzung oder eigene Aggressivität im Rahmen der MNS-Verordnungen),

  • deutliche Einschränkung in der gesundheitlichen Selbstfürsorge (bewusste MNS-bedingte Vermeidung von Arztbesuchen, Physiotherapieterminen oder den gewohnten regelmäßigen Einkäufen von frischem Obst und Gemüse / Ernährungsumstellung auf Tiefkühl- und Dosenkost oder auf Online-Handel auch von Lebensmitteln)

  • MNS-bedingte Krankschreibungen, Verstärkung der Symptome vorbestandener gesundheitlicher Probleme (z. B. Posttraumatische Belastungsstörungen mit Panikzuständen und nun Alpträumen von „Maskenmenschen“; MNS-assoziierte starke Häufung von Migräne-Anfällen)

  • andere schwerwiegende Veränderung der Lebensgewohnheiten (in einem Fall bereits glaubhaft erfolgte MNS-bedingte Auswanderung; in einem anderen Fall Verlust des Ausbildungsplatzes im Zusammenhang mit der MNS-Pflicht).

RUND 75% DER STUDIENTEILNEHMER GEBEN AN, DASS IHRE HOHE STRESSBELASTUNG DURCH DIE MNS-VERORDNUNG WOHL GERINGER WÄRE, WENN DIE MNS-PFLICHT ZU EINEM KLAREN, BALDIGEN ZEITPUNKT ENDEN WÜRDE:

Balkendiagramm 5: Prozentuale Verteilung der Antworten der Studienteilnehmer auf die Frage, wann ihr Stresserleben aufgrund der MNS-Verordnung wohl geringer wäre und der dichotomen Antwortoption „Wenn ich wüsste, dass die MNS-Pflicht zu einem klaren, baldigen Zeitpunkt endet.“

Die offizielle wissenschaftliche Veröffentlichung der zahlreichen weiteren Ergebnisse (statistischen Zusammenhänge und qualitativen Outcomes) erfolgt voraussichtlich um den 17.07.2020.
Sie wird dann auch auf unserer Homepage verlinkt.

 

Renate Seiler
Margeritenstraße 12
87488 Betzigau

  • YouTube

©2020 Allgäu für Grundrechte. Erstellt mit Wix.com